Köln reduziert –
Treibhausgas-Emissionen in Köln

Rahmenkonzept "Energie für Köln"

In den Jahren 1984 - 2000 verfolgte die damalige GEW Köln AG ein Rahmenkonzept mit dem Titel "Energie für Köln", in dessen Zusammenhang eine Bilanz der energiebedingten CO2-Emissionen in Köln vorgenommen wurde. Der Schwerpunkt des Konzepts lag auf dem Bereich Wärmeenergie.

Insgesamt konnten laut den Ergebnissen der GEW die energiebedingten CO2-Emissionen 1984 - 2000 um 15,4% gesenkt werden. Der Rückgang in den Bereichen Wärme und Strom war hierbei größtenteils auf einen Wechsel des eingesetzten Brennstoffes zurückzuführen. So wurden Heizöl und Kohle durch Gas und Fernwärme ersetzt. Weitere Faktoren waren eine verbesserte Energietechnik und effizientere Dämmmaßnahmen. Ca. 0,6 Millionen t/a sind auf die Stilllegung eines chemischen Grundstoffunternehmens im Jahre 1993 zurückzuführen.

Entwicklung der Emissionen in Köln

Die folgende Abbildung zeigt die Entwicklung der Emissionen in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr, sowie die damalige Prognose für das Jahr 2005.

 

Erstellung einer CO2-Bilanz und eines Minderungskonzeptes

In den vergangenen zwei Jahren wurde versucht Hilfe einer Bilanzierungssoftware der Alianza del Clima (Klimabündnis der europäischen Städte mit den indigenen Völkern des Regenwaldes) eine stadtweite CO2-Bilanz zu erstellen. Jedoch konnte mit diesem Instrument nur eine top-down-Grobbilanz erstellt werden, die als nicht ausreichend betrachtet wird. Aus diesem Grund soll die Erstellung einer detaillierten CO2-Bilanz für Köln extern vergeben werden. Darauf aufbauend ist angedacht, ein CO2-Minderungskonzept zu verfassen. Dieses soll sich an den Konzepten vergleichbarer Städte orientieren.

Gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW